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Universitäre Lehr- und Lernkulturen im deutsch-französischen Vergleich. Das Beispiel deutscher Romanistik und französischer Germanistik.

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Ausgangspunkt des Forschungsprojektes sind einerseits die sich im Zuge der Globalisierung intensivierenden universitären Austauschprozesse - gerade auch zwischen Frankreich und Deutschland - und andererseits die in Berichten von Studierenden immer wiederkehrenden Einschätzungen über die als andersartig bzw. fremd wahrgenommenen Studienkulturen in Deutschland bzw. Frankreich. Ziel des Projektes ist es die Kernpunkte jener wechselseitigen Fremderfahrungen zu thematisieren, da trotz vielfältiger Austauscherfahrungen derartige Ergebnisse noch nicht zusammengefasst worden sind. Zum einen werden bereits zugängliche Berichte von Studierenden, die ein Semester oder länger im jeweils anderen Land verbracht haben, ausgewertet. Zum anderen wird ein Fragenkatalog ausgearbeitet, auf dessen Grundlage Fremderfahrungsberichte angefertigt und unter neuen Aspekten ausgewertet werden können. Aus den bisherigen Ergebissen und Erfahrungen lässt sich die Hypothese ableiten, dass das Erleben des Studierens an der Universität im jeweils anderen Land auf Stereotype fokussiert wird, die weitgehend als Barrieren bzw. Blockaden für sich produktiv ergänzende Studienerfahrungen wirken. Im zweiten Teil des Projektes sollen - unter Anwendung ethnographischer Methoden - Verfahrensweisen erprobt werden, die geeignet sind, mit bestimmten Formen der Andersartigkeit und Fremdheit so umzugehen, dass solche Blockaden durchbrochen werden können. Ab 2003 wird auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse ein Handbuch zu den deutsch-französischen Studienkulturen erarbeitet. Es verfolgt das Ziel, Studierenden eine Orientierung in die Hand zu geben, um Ihnen das Studium im jeweils anderen Land zu erleichtern.

Anmerkungen

Finazierung: Deutsch-Französischen Jugendwerk; für die Erarbeitung des Handbuches Deutsch-Französische Hochschule (ab 2003)

Schlagworte

Lehrkultur, Lernkultur

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