UltraCaRe-Liver: Ultraschall-basierte Krebs- und Regenerative-Therapie der Leber
Projektleiter:
Prof. Dr. Dr. h.c. Roland S. Croner , Dr. med. Frederike Stelter
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. rer. nat. Ulf Kahlert,
Elias Dück
Finanzierung:
Industrie;
Primäres Ziel dieser experimentellen Studie ist die Untersuchung einer ultraschallgestützten Therapie der Leber nach großen Leberresektion. Ziel des Projekts ist es, das regenerative Potential der Leber nach einer erweiterten Hemihepatektomie (Entfernen eines Großteils der Leber) zu verbessern, indem eine ultraschallgestützte Therapie angewendet wird. Die Leber hat von Natur aus bereits ein hohes regeneratives Potential. Nach der Entnahme eines Großteils der Leber (große Leberresektion) - bspw. aufgrund eines Tumors in der Leber - kann die Restleber ihr ursprüngliches Volumen innerhalb von 14 Tage erreichen (= Leberregeneration). Bei gesunden Lebern kann bis zu 2/3 des Volumens entnommen (reseziert) werden, bei vorgeschädigten Lebern (bspw. Fettlebererkrankungen und Leberzirrhose) jedoch deutlich weniger.
Die Hypothese des Projekts ist, dass die ultraschallgestützte Therapie der Restleber die Erholung der Leber verbessern kann und sie ihr ursprüngliches Volumen somit schneller wieder erreicht. Erst experimentelle Untersuchungen sind an cholangitischen Organe, sowie in vitro Hepatozyten von der Maus erfolgt und zeigen eine Förderung der Proliferation, als auch eine erhöhte Interleukin 6 Sensitivität. Weitere Untersuchungen sind im Tiermodell als in vivo Experiment geplant.
Das Projekt hat das Ziel, einen leicht anzuwendenden und für den Patienten schonenden Ansatz als Ergänzung bestehender Therapien nach großen Leberresektionen zu entwickeln, um den durch die Entnahme von Lebergewebe hervorgerufenen Leberschaden zu reduzieren und die Regeneration der Restleber zu begünstigen. Weiterhin können durch die mutmaßlichen protektiven und proregenerativen Effekte ausgedehntere Leberresektionen für den Patienten ermöglicht werden, sodass ein Tumor der Leber auch bei einem bereits vorgeschädigten Organ (z. B. durch Chemotherapie oder Fettleber-Erkrankung) vollständig entfernt werden kann.
Forschungsfragen
Zeitraum siehe oben
Neue Aspekte Genehmigung des Tierversuches ausstehend
Fördermittel Haushaltsmittel,
Drittmittelaquirierung über Polycarp-Leoporin-Programm 80.000,- €
Partner Proteomics über Prof. T. Kähne, exp. Innere Medizin
Die Hypothese des Projekts ist, dass die ultraschallgestützte Therapie der Restleber die Erholung der Leber verbessern kann und sie ihr ursprüngliches Volumen somit schneller wieder erreicht. Erst experimentelle Untersuchungen sind an cholangitischen Organe, sowie in vitro Hepatozyten von der Maus erfolgt und zeigen eine Förderung der Proliferation, als auch eine erhöhte Interleukin 6 Sensitivität. Weitere Untersuchungen sind im Tiermodell als in vivo Experiment geplant.
Das Projekt hat das Ziel, einen leicht anzuwendenden und für den Patienten schonenden Ansatz als Ergänzung bestehender Therapien nach großen Leberresektionen zu entwickeln, um den durch die Entnahme von Lebergewebe hervorgerufenen Leberschaden zu reduzieren und die Regeneration der Restleber zu begünstigen. Weiterhin können durch die mutmaßlichen protektiven und proregenerativen Effekte ausgedehntere Leberresektionen für den Patienten ermöglicht werden, sodass ein Tumor der Leber auch bei einem bereits vorgeschädigten Organ (z. B. durch Chemotherapie oder Fettleber-Erkrankung) vollständig entfernt werden kann.
Forschungsfragen
- Die ultraschallgestützte Therapie verbessert die regenerative Kapazität der Leber nach Hemihepatektomien.
- Die Verbesserung der regenerativen Kapazität zeigt sich sowohl in jungen, als auch alten Mäusen.
- Die beiden Ultraschallverfahren – gepulste und kontinuierliche Stimulation – zeigen sich in Ihrer regenerativen Kapazität verschieden, sodass am Ende das Verfahren mit der vielversprechendsten Regeneration der Leber und mit dem geringsten Schaden für das Tier ausgewählt werden kann.
- Die einzelnen Leberparenchymzellen reagieren unterschiedlich stark auf die Ultraschallstimulation.
- Das immunologische Profil während der Regeneration wird durch die Ultraschall-gestützte Therapie positiv beeinflusst.
- Die ultraschallgestützte Therapie verringert die Wirkung und Ausschüttung schädlicher Mitogene und verbessert die Sensitivierung gegenüber protektiven Mitogenen.
Zeitraum siehe oben
Neue Aspekte Genehmigung des Tierversuches ausstehend
Fördermittel Haushaltsmittel,
Drittmittelaquirierung über Polycarp-Leoporin-Programm 80.000,- €
Partner Proteomics über Prof. T. Kähne, exp. Innere Medizin
Kooperationen im Projekt
Kontakt
Prof. Dr. Dr. h.c. Roland S. Croner
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715500
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