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Transcorneale elektrische Stimulation (RTACS) zur Restitution/Protektion visueller Funktionen im Tiermodell: Analyse elektrophysiologischer Veränderungen
Projektbearbeiter:
Dr. Elena Sergeeva, Sebastian Wagner, Sylvia Prilloff
Finanzierung:
Unsere morphologischen Untersuchungen der Retina nach Schädigung des Nervus opticus und anschließender RTACS Behandlung haben ergeben, dass eine signifikante Verbesserung des Zellüberlebens durch die Elektrostimulation induziert wird. Daraus folgend ist es wichtig, die Bedeutung dieses Effektes für die Sehfunktion zu evaluieren. Hierbei können mit elektrophysiologischen Untersuchungen relevante Ergebnisse erhalten werden. Als Resultat aus den ersten Experimenten konnten wir überraschenderweise feststellen, dass RTACS das EEG in anästhesierten Kontrollratten (ohne Schaden) beeinflusst, aber nicht in den geschädigten Ratten. Letzteres Ergebnis ist damit in Übereinstimmung mit der fehlenden funktionellen Erholung nach ONC und RTACS Behandlung. Allerdings ist bei diesen Versuchen der Einfluss der Narkose mit zu bedenken. Die Effekte der RTACS können state-dependent sein, d.h. ihr Einfluss variiert mit der  Gehirnaktivität. Da Narkose die elektrophysiologischen Parameter stark beeinflusst, könnte das auch den Effekt von RTACS auf das post-läsionale EEG beeinflusst haben. Weitere technisch/experimentelle Entwicklungen erlauben uns jetzt, frei bewegliche, nicht anästhesierte Tiere zu stimulieren und EEG und visuell evozierte Potentiale (VEP) zu messen. Daher ist es uns jetzt möglich, zusätzlich zum neuroprotektiven RTACS Einfluss auf die sensorischen Input-Struktur (Retina) auch die zentral-wirksamen Effekte der Elektrostimulation zu analysieren.

Schlagworte

Transcorneale elektrische Stimulation
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