TARGET - Transsektorales personalisiertes Versorgungskonzept für Patienten mit seltenen und fortgeschrittenen Krebserkrankungen
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Jana Hinneburg,
Dr. Julia Lühnen,
Sandro Zacher
Projekthomepage:
Finanzierung:
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss;
Etwa 24 Prozent aller jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen sind seltene Krebserkrankungen, d. h. sie treten bei weniger als sechs von 100.000 Menschen auf. Im Vergleich zu häufigen Tumorerkrankungen betrifft dies häufig Menschen im jüngeren Lebensalter. Zudem sind ihre Chancen, die Krankheit zu überleben, deutlich geringer.
Es gibt Hinweise, dass diese Patient*innen von präzisionsonkologischen Ansätzen profitieren können. Ziel der Präzisionsonkologie ist es, basierend auf einem besseren Verständnis einer Tumorerkrankung, optimal wirksame, teils zielgerichtete Therapeutika einzusetzen. Grundlage ist die Durchführung einer erweiterten molekularen Diagnostik. Diese Diagnostik ist bislang noch nicht flächendeckend umgesetzt. Hinzu kommt, dass die Bewertung eines molekularen Befundes hochkomplex ist und eine eventuelle therapeutische Umsetzung eines interdisziplinären Netzwerkes bedarf. Das notwendige Expert*innenwissen ist an universitären Kompetenzzentren gebündelt.
Ziel ist, in Südbayern ein Versorgungskonzept zwischen niedergelassenen Onkolog*innen und dem Krebszentrum München (CCC München) zu etablieren, um personalisierte Therapiekonzepte in einer Modellregion zu erproben.
Untersucht wird, inwieweit die erfolgreiche Implementierung der neuen Versorgungsform TARGET durch die transsektorale Verknüpfung verschiedener Versorgungsebenen und der Einbeziehung der Patient*innen in Therapieentscheidungen die bedarfsgerechte, qualitätsorientierte und personalisierte Versorgung der Patient*innen mit seltenen Krebserkrankungen verbessern kann.
Es gibt Hinweise, dass diese Patient*innen von präzisionsonkologischen Ansätzen profitieren können. Ziel der Präzisionsonkologie ist es, basierend auf einem besseren Verständnis einer Tumorerkrankung, optimal wirksame, teils zielgerichtete Therapeutika einzusetzen. Grundlage ist die Durchführung einer erweiterten molekularen Diagnostik. Diese Diagnostik ist bislang noch nicht flächendeckend umgesetzt. Hinzu kommt, dass die Bewertung eines molekularen Befundes hochkomplex ist und eine eventuelle therapeutische Umsetzung eines interdisziplinären Netzwerkes bedarf. Das notwendige Expert*innenwissen ist an universitären Kompetenzzentren gebündelt.
Ziel ist, in Südbayern ein Versorgungskonzept zwischen niedergelassenen Onkolog*innen und dem Krebszentrum München (CCC München) zu etablieren, um personalisierte Therapiekonzepte in einer Modellregion zu erproben.
Untersucht wird, inwieweit die erfolgreiche Implementierung der neuen Versorgungsform TARGET durch die transsektorale Verknüpfung verschiedener Versorgungsebenen und der Einbeziehung der Patient*innen in Therapieentscheidungen die bedarfsgerechte, qualitätsorientierte und personalisierte Versorgung der Patient*innen mit seltenen Krebserkrankungen verbessern kann.
Kontakt
Prof. Dr. Anke Steckelberg
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Str. 8
06112
Halle (Saale)
Tel.:+49 345 55574106
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