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Suizidprävention in Deutschland - Aktueller Stand und Perspektiven
Finanzierung:
Bund;
Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen das Leben, die Anzahl der
Suizidversuche wird auf weit über 100.000 geschätzt. Von jedem Suizid sind durchschnittlich
zwischen 6 und 20 Menschen betroffen, die oft selbst Hilfe und Unterstützung benötigen. Der Suizid
ist eine Form des Sterbens, dem meist ein schweres psychisches Leiden vorausgeht. Suizidalität ist
individuell ein hoch belastendes Erleben, das häufig negative psychische, soziale und körperliche
Folgen hat. Suizidprävention zielt auf die Vermeidung von Entstehungs- und Risikobedingungen der
Entwicklung von Suizidalität, auf die Vermeidung und Reduzierung von Suiziden, auf Hilfen für
suizidale Personen wie auch auf die Hilfen für Hinterbliebene und weitere Betroffene. In Deutschland
führt u. a. die Initiative für ein Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) seit 2002 diverse
suizidpräventive Maßnahmen, Aktivitäten und Strategien durch. Ziel des beantragten Projektes ist
die Erstellung eines wissenschaftlich fundierten umfassenden Berichts zur Suizidproblematik, der
Suizidprävention und deren Perspektiven und die Kommunikation der Ergebnisse im öffentlichen
Diskurs in Deutschland. Acht Teilprojektgruppen mit jeweils ausgewiesenen Experten bearbeiten die
dezidierten Fragestellungen ihrer Spezialgebiete. Der Bericht soll die Situation von Suizidgefährdeten
verbessern, indem Akteuren Handlungsempfehlungen gegeben werden und indem Akteure motiviert
werden, eigene Initiativen zu ergreifen. Die Ergebnisse sollen auch über die Fachmedien hinaus
verbreitet werden und somit zum gesamtgesellschaftlichen Diskurs zur Suizidprävention beitragen.

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