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Das Sollen des Seins. Ethische Erkenntnis, praktische Rationalität, natürliche Normativität
Finanzierung:
Haushalt;
Ziel des Forschungsprojekts ist es, das Feld der Grundlagen ethischer und moralischer Reflexion geordnet zu erfassen und eine eigene Position zu formulieren, die die zu diagnostizierenden Probleme bestehender Ansätze umgeht, zugleich jedoch eine Neubeschreibung ethischer und moralischer Grundlagen liefert, die auch bereits formulierte Einsichten in kohärenter Weise vereint. Die zentralen Thesen des zuvorderst moralphilosophischen Projekts lauten:
(i) Moralische Urteile sind wahrheitswertfähig.
(ii) Wenn der Urteilende ein moralisches Urteil über eine Handlung oder eine Person fällt, erhebt er mit dem Fällen des Urteils einen Anspruch auf das Wahrsein des Urteils.
(iii) Damit dieser Anspruch als berechtigt (aber damit nicht auch schon eo ipso als erfüllt) gelten kann, müssen Gründe angeführt werden können, durch die das moralische Urteil als wahr gerechtfertigt werden kann.
(iv) Moralische Normen können als Gründe fungieren, durch die moralische Urteile als wahr gerechtfertigt werden können.
(v) Moralische Normen bedürfen ihrerseits einer Begründung.
(vi) Die Begründung moralischer Normen muss in letzter Konsequenz auf die Natur des Menschen Bezug nehmen.
(vii) Die Natur des Menschen ist der mittelbare und letztgültige normative Massstab bei der Beurteilung moralischer Urteile, sprachlicher und nicht-sprachlicher Handlungen des Menschen, sowie menschlicher Personen.

Schlagworte

Grundlagen der Ethik
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