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In situ Beschichtung
Projektbearbeiter:
Sandra Petersen
Finanzierung:
Bund;
In der Pharma- und Lebensmittelindustrie werden zahlreiche Produkte als beschichtete Tabletten hergestellt. Mit der Beschichtung wird eine Verbesserung bestimmter Eigenschaften, wie z.B. die bessere Freisetzung von Wirkstoffen oder die leichtere Einnahme, die Festigkeit, der Geschmack oder der Schutz vor Licht- und Sauerstoffeinflüssen angestrebt. Dies geschieht in speziellen Beschichtungsverfahren, die der eigentlichen Herstellung nachgeschaltet sind.
Allerdings stehen den genannten Vorteilen die dafür notwendigen Mehrkosten gegenüber, die bis zu 25% der Gesamtkosten betragen können.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde nun ein Verfahren entwickelt, das die einstufige Herstellung beschichteter Tabletten ermöglicht. Damit könnten in einem Umfang Kosten eingespart werden, die die Beschichtung auch bei preiswerteren Produkten attraktiv macht.
Im Vorhaben In situ soll das Verfahren nunmehr unter realen Bedingungen getestet werden. Im erfolgsfall lässt sich bei der Herstellung von Pharma-, Lebensmittel- und Chemie- bzw. Agrochemieprodukten umfassend anwenden.

Schlagworte

Beschichten, Dünger, Formgebung, Keimbildung, Nahrung-/Genußmittelverarbeitung, Pastillieren, Pilotanlage, Produktdesign, Ultraschall zur Keimbildung, Vertropfen, coaten, composite technologies, compostite particles, hybrid materials, kristallines Beschichten, organic matrix products, organic-inorganic particles, primary nucleation, ultrasonic irradiation
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