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Serum-Kathepsin-K-Konzentration als Marker für die Osteoklastenaktivität bei postmenopausaler Osteoporose einschließlich eingetretener hüftgelenknaher Fraktur sowie nachfolgender Bisphosphonattherapie (Zoledronsäure)
Projektbearbeiter:
O. Jahn, S. Piatek
Finanzierung:
Haushalt;
Das Enzym Kathepsin K (CathK) ist im Rahmen der osteoklastären Knochenresorption relevant und spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung der postmenopausalen Osteoporose. Die Studie soll klären, ob ein Zusammenhang zwischen Serum-Spiegel und durchschnittlicher Knochendichte (Doppel-Röntgen-Energie-Absorptiometrie, DXA) besteht und inwieweit CathK im Serum als Osteoporosemarker geeignet ist. Verglichen werden Werte folgender vier Gruppen (Stichprobenumfang mindestens 25 Personen je Gruppe): prämenopausale Frauen (20-45 Jahre) ohne Osteoporose sowie postmenopausale Frauen (60-90 Jahre) ohne Osteoporose, mit Osteopenie beziehungsweise mit Osteoporose (Gruppenzuordnung entsprechend T-Wert, DXA).  Zur Abschätzung eines medikamentösen Therapieerfolges gilt die DXA nur bedingt tauglich, da sich signifikante Veränderungen erst in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten entwickeln.  Durch die Messung biochemischer Knochenmarker können Veränderungen im Knochen oft wesentlich eher verifiziert werden. Deshalb wird zusätzlich untersucht, inwieweit CathK im Serum auch zur Therapiekontrolle im Rahmen einer Osteoporosetherapie (Zoledronsäure) genutzt werden kann (25 postmenopausale Frauen mit Osteoporose sowie 25 postmenopausale Frauen mit Osteoporose und akuter pertrochantärer Fraktur, Monitoring über 1 Jahr).

Schlagworte

Kathepsin K, Knochenmarker, Osteoporose, Zoledronsäure, pertrochantäre Fraktur
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