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Sepsis-assoziierte Veränderungen in der Expression von miRNA in Leukozyten und Serum als diagnostischer und prognostischer Biomarker
Finanzierung:
Hans-Böckler-Stiftung ;
Die Sepsis stellt eine der häufigsten Todesursachen kritisch erkrankter Patienten auf Intensivstationen dar. Ein entscheidender Faktor zur Senkung der Mortalität betroffener Patienten ist eine frühzeitige Diagnostik und damit einhergehend eine zeitnahe Initiierung spezifischer therapeutischer Maßnahmen. Zudem bedarf es prognostischer Informationen, um den Therapieerfolg abschätzen zu können und die Behandlung individuell auf den Patienten abzustimmen. Die gegenwärtig genutzten Biomarker (u.a. mikrobiologische Kulturen, Leukozytenzahl, CRP, PCT, Zytokinlevel) sind zum Teil sehr zeitaufwändig sowie relativ unspezifisch. Es besteht somit die Notwendigkeit zur Identifizierung neuer, nützlicher Biomarker, die sowohl diagnostischen als auch prognostischen Zwecken dienen. Eine mögliche Problemlösung könnte die Quantifizierung der Expression von mikroRNAs (miRNAs) sein. Bisherige Untersuchungen bei septischen Patienten belegen Änderungen in der Konzentration von miRNAs in Blutzellen in Folge der Erkrankung. Die Eignung veränderter miRNA-Expressionsmuster als Diagnose- und/oder Prognosemarker im Rahmen einer Sepsis ist allerdings noch unklar. Ziel der Promotionsarbeit ist es daher zu prüfen, inwiefern sich spezifische im Serum septischer Patienten nachweisbare miRNAs als Sepsis-Biomarker eignen. Primärer Studienendpunkt ist die Identifizierung im Blut zirkulierender miRNAs als Diagnosemarker (Zielkriterium: Sepsis); sekundärer Studienendpunkt ist die Identifizierung im Blut zirkulierender miRNAs als Prognosemarker (Zielkriterien: a) 28-Tage-Überleben, b) Sepsis-Scores).
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