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Russland-Kontakte der Leopoldina im Kontext von europäischen kulturellen Übersetzungsprozessen und der Entwicklung des prosveščenie (Ende 17. Jahrhundert - Anfang 19. Jahrhundert)
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Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Untersuchungsgegenstand sind sowohl die Aktivitäten der russischen Mitglieder als auch der in Russland wirkenden Mitglieder bzw. Kontakte nach Russland vom Übergang des 17. zum 18. Jahrhundert bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Russlandkontakte werden vermittels der Quellenstudien als konkretes Beispiel für die Interaktion mit Wissenschaftskulturen außerhalb der mittel- und westeuropäischen Räume und Kulturen untersucht. Diese Wissenschaftsbeziehungen sind einerseits integraler Bestandteil des sich entwickelnden globalen Netzwerkes in den Wissenschaften andererseits trägt das Beziehungsgeflecht der Russlandkontakte ein spezifisches Gepräge, das insbesondere durch die intensive Aktivität  ausländischer Gelehrter  bei der Installierung von Wissenschaftsinstitutionen in Russland und die Spezifik der wissenschafts- und kulturgeschichtlichen Entwicklung des aufstrebenden osteuropäisch-("asiatischen") Staates als Teil der slavia orthodoxa bedingt wird. Für Russland sind demzufolge auch die Prämissen der Kulturpolitik und die Auseinandersetzungen um das prosvešcenie (russische Aufklärungskonzepte) zu beachten. Besondere Wirkweisen der kulturellen Translationsprozesse werden gezielt untersucht. Die aktuelle akademie- und wissenschaftshistorische Forschung soll aus dieser konzeptionellen Perspektive weiter bereichert werden.

Schlagworte

Akademie, Leopoldina, Russland, Wissenschaftsgeschichte

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