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Die Rolle der pankreatischen Phospholipase A2 bei der Azinuszellschädigung und der Pankreasnekrose in der akuten Pankreatitis
Projektbearbeiter:
Dr. Thomas Wartmann
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die akute Pankreatitis stellt nach wie vor eine große Herausforderung für den klinischen Mediziner dar. Eine nicht vollständig aufgeklärte Pathogenese der Erkrankung bedingt, dass noch kein kausales Therapiekonzept zur Verfügung steht.Es handelt sich bei der akuten Pankreatitis um eine Erkrankung, bei der es in der Pankreasazinuszelle zu einer vorzeitigen unphysiologischen Aktivierung der gespeicherten Vorstufen der Verdauungsenzyme kommt. Folgen sind Zellschädigung, die Induktion einer inflammatorischen Reaktion und Organschädigungen. Als für die Zelle potentiell schädigende Enzyme kommen vor allem Proteasen und Phospholipasen in Betracht. Während die Rolle der Proteasen zunehmend besser verstanden wird, liegen zur Rolle der pankreatischen Phospholipase A2 (PLA2) nur lückenhafte Resultate vor. Jedoch weisen diese in vitro-Daten darauf hin, dass die Azinuszellschädigung auch durch die Hydrolyse der Membranphospholipide verursacht wird. Unsere Arbeitshypothese, dass die PLA2 ursächlich für die initiale Azinuszellschädigung verantwortlich ist, soll durch in vivo-Studien nachgewiesen werden. Dazu stehen uns erstmals PLA2-knock-out-Mäuse zur Verfügung. Zielstellung des Vorhabens ist die Aufklärung des Mechanismus der Zellschädigung, die Identifizierung bevorzugter Targets des Enzyms und der die Pro-PLA2 aktivierenden Proteasen. Letztendlich dienen die Untersuchungen dazu, die  PLA2 oder seine aktivierende Protease als mögliche Targets für eine therapeutische Intervention bei akuter Pankreatitis zu identifizieren.

Schlagworte

Pankreatitis, akut
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