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Die Rolle lysosomaler Cysteinproteinasen bei der experimentellen Pankreatitis
Projektbearbeiter:
Dr. Barbara Brandt-Nedelev
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Trotz beachtlicher Fortschritte in der Behandlung von Patienten mit akuter Pankreatitis ist die Pathogenese nach wie vor nicht aufgeklärt, wodurch auch kein kausales Therapiekonzept zur Verfügung steht. In der Initialphase der Erkrankung kommt es einer vorzeitigen Aktivierung von Trypsinogen in den Pankreasazinuszellen. Wir konnten an Cathepsin B-defizienten Mäusen zeigen, dass diese lysosomale Cysteinproteinase maßgeblich die Trypsinogenaktivierung und in Folge dessen das Ausmaß der Pankreasschädigung bestimmt. Die diesen Vorgängen voraus gehende Kolokalisation von Zymogenen und lysosomalen Enzymen betrifft auch andere Cysteinproteinasen, sodass neben der Rolle des Cathepsin B auch die des Cathepsin L untersucht werden soll. Dazu werden an Mäusen, bei denen das Gen für Cathepsin B oder Cathepsin L homozygot deletiert wurde und solchen, die eines dieser Enzyme im exokrinen Pankreas überexprimieren, nach Induktion einer experimentellen Pankreatitis die Zymogenaktivierung und die Ausprägung der Pankreatitis untersucht. Ergänzt durch in vitro-Untersuchungen an isolierten Azinuszellen und gereinigten Enzymen soll im Ergebnis die Rolle der Cathepsine B und L als potenzielle Aktivatoren oder Inaktivatoren der Verdauungszymogene verstanden und sie als therapeutische Targets evaluiert werden.

Schlagworte

Azinuszelle, Pankreatitis, Zymogenaktivierung, cathepsin
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