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Rolle der Glutaminylcyclase in der Pathogenese der Pankreatitis
Projektbearbeiter:
Dr. Thomas Wartmann
Finanzierung:
Industrie;
Die Pankreatitis ist durch ein Schädigung des Pankreasgewebes und eine lokale und später systemische Entzündungsreaktion charakterisiert. Letztere bestimmt den Schweregrad der Erkrankung und das Outcome des Patienten. In der Pathogenese spielen Chemokine und Zytokine eine wichtige Rolle; ein Schlüsselmediator stellt das MCP-1 dar. MCP-1 und andere inflammatorische Zytokine und Chemokine besitzen N-terminal einen Glutaminylrest. Solche Reste werden durch die Glutaminylcyclase zu Pyroglutamt zyklisiert, wodurch sie gegen den Abbau durch Aminopeptidasen partiell geschützt sind. Auch die Bindung an Rezeptoren ist bei der zyklisierten Form stärker. Ziel des Projektes ist es, die Wirkung von Hemmstoffen der Glutaminylcyclase auf die Ausprägung einer schweren experimentellen Pankreatitis der Maus zu untersuchen.

Schlagworte

Glutaminylcyclase, MCP-1
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