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Reprogrammierung der Toleranz in murinen Modellen immunologischer Schwangerschaftskomplikationen mittels regulatorischer T-Zellen
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Der Fetus stellt das Fortpflanzungsprodukt histoinkompatibler Individuen dar, weshalb häufig ein Vergleich der Schwangerschaft mit einer erfolgreichen Allotransplantation gestellt wird. Die klinisch wichtigsten Schwangerschaftskomplikationen Fehlgeburt und Präeklampsie scheinen daher mit Toleranzstörungsphänomenen assoziiert zu sein. Jüngere Daten auf dem Gebiet der Transplantationsimmunologie deuten darauf hin, dass T regulatorische Zellen (CD4+ CD25+ T Zellen) eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Toleranz spielen. Wir haben nachweisen können, dass eine normale Schwangerschaft mit erhöhter Treg Aktivität assoziiert ist. Darüber hinaus konnte der Transfer von Treg Zellen aus normalen trächtigen Mäusen fetale Abstoßung in Abortmäusen verhindern. Ziele des vorliegenden Projektes sind: Einerseits die Aufklärung der Mechanismen dieses Toleranzreprogrammierungsphänomens im Abortmodell und andererseits erstmalig die Rolle von regulatorischen T-Zellen im Präeklampsiemodell zu untersuchen. Daraus erhoffen wir uns Schlussfolgerungen für das pathosgenetische Verständnis und die Immuntherapie dieser wichtigen Schwangerschaftskomplikationen im Humansystem.
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