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Reibung und Verschleiß am Rad/Schiene-Kontakt - Schwerpunktprogramm `Systemdynamik und Langzeitverhalten von Fahrwerk, Gleis und Untergrund`
Projektbearbeiter:
Matthias Proksch, Steffen Engel
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Bei der Eisenbahn stellt der Rad/Schiene Kontakt die Verbindung zwischen Fahrwerk und Fahrweg her. Die Kraftübertragung zum Antreiben, Beschleunigen und Abbremsen erfolgt ausschließlich durch Reibung. Eine aussagekräftige Klärung von Wechselwirkungen zwischen Fahrwerk und Fahrweg ist ohne genaue Kenntnis der Reibung nicht möglich. Wichtig ist es, die Reibung und damit das Kraftschluß-Schlupf-verhalten im Rad/Schiene-Kontakt berechnen zu können, denn sie verursacht Verschleiß an Rad und Schiene. Der Verschleiß wiederum hat Rückwirkungen auf die Beanspruchung von Fahrwerk, Fahrweg und den Rad/Schiene-Kontakt.Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein Berechnungsverfahren zu entwickeln, mit dem das Kraftschluß-Schlupf-Verhalten zwischen Rad und Schiene bestimmt werden kann. Außerdem soll ein Berechnungsansatz geliefert werden, um Verschleiß und damit Langzeitveränderungen an Rad und Schiene berechnen zu können. Die theoretischen Ergebnisse werden experimentell an einen 2-Rollen-Prüfstand überprüft. Die Vorgehensweise bei der Reibungs- und Verschleißberechnung soll auch auf andere Wälzkontakte übertragbar sein.

Schlagworte

Rad-Schiene-Kontakt, Radverschleiß, Rollreibung, Schienenverschleiß, Wälzreibung, Zwei-Scheiben-Prüfstand
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