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Reformation von unten (1517-1600)
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Das Projekt widmet sich der Aufarbeitung der Reformation in der Stadt Magdeburg als Erfahrung und Prozess, den die Stadtbürger und -bürgerinnen mittrugen und beeinflussten. Schwerpunkt wird es sein, die Aktivitäten, Reaktionen und Maßnahmen "von unten" über einen längeren Zeitraum von fast 100 Jahren zu rekonstruieren, um die Etablierung des Protestantismus in "Unsers Herrgotts Kanzlei" aus der reformatorischen städtischen Bewegung heraus zu erklären und als langsamen mentalen Prozess zu analysieren. Dabei sollen auch Widerstandsformen und gegenläufige Tendenzen, etwa die Weigerung von Klosterfrauen, ihr Kloster nach der Stürmung durch die Stadtbürger zu verlassen, in die Betrachtung einfließen.
Eingebunden ist das Projekt in das Großprojekt "Magdeburg und die Reformation. Ereignis und Rezeption", beauftragt von der Landeshauptstadt Magdeburg, durchgeführt vom Kulturhistorischen Museum Magdeburg und vom Stadtarchiv Magdeburg. Am Projekt wirken 58 renommierte HistorikerInnen aus ganz Deutschland und weiteren Ländern mit.

Schlagworte

Albrecht von Brandenburg, Bauernkrieg, Ernst von Wettin, Frömmigkeit, Johann Grauert, Kloster Berge, Kloster Unser Lieben Frauen, Luther, Magdeburger Domherren, Magdeburger Schöffenstuhl, Magdeburger Zenturien, Martin Agricola, Matthias Flacius, Moritz von Sachsen, Nicolaus von Amsdorf, Protestantismus, Reformation in Magdeburg, Schmalkaldischer Bund, Tielman Heßhusen

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