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Psychoakustische Untersuchungen zur Musikwahrnehmung bei Patienten mit Cochlear Implant und bei Hörgeräteträgern

Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Psychoakustischer Messplatz der Abteilung für Experimentelle Audiologie
Psychoakustischer Messplatz der Abteilung für Experimentelle Audiologie
Bei Taubheit oder an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit können Patienten mit einem Cochlear Implant (CI) versorgt werden. Viele postlingual ertaubte CI-Träger erlangen ein Sprachverständnis auf sehr hohem Niveau und beherrschen auch komplizierte Umgebungssituationen (Telefon, Auto) gut. Daraus resultiert ein verstärktes Interesse an nicht-sprachlichen Hörsituationen wie beispielsweise Musik. Bis jetzt lag der Fokus der CI-Forschung jedoch auf der Optimierung von Sprachkodierungs-Strategien. Mit der Einführung neuer Implantat- und Prozessorgenerationen eröffnen sich zahlreiche neue Möglichkeiten der elektrischen Stimulation. Ziel des Projektes ist eine möglichst genaue Bestimmung der psychoakustischen Leistungen für musikalische Stimuli an CI-Trägern, Hörgeräteträgern und an normalhörenden Vergleichspersonen in identischen Testszenarien. Die Einbeziehung von Hörgeräteträgern in eine solche Studie ist aus der Literatur so nicht bekannt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Voraussetzung für eine fundierte Evaluierung neuer Kodierungs-Strategien. Des weiteren sollen die Ergebnisse bei der Suche nach musik-optimierten Anpassverfahren für Hörgeräte helfen.

Schlagworte

Audiologie, Cochlear-Implant, Hörgerät, Musik, Schwerhörigkeit

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