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G-Proteine und Phospholipasen bei der stress-abhängigen Expression der Alkaloidbiosynthese in Eschscholzia (Fortsetzung)

Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die Mechanismen der Signalperzeption und Anpassung an physiologische Grenzsituationen in tierischen und pflanzlichen Zellen oder Mikroorganismen enthalten Teile eines gemeinsamen molekularen Erbes, welches sich über lange Zeiträume getrennter Evolution als stabil erwiesen hat. Zellsuspensionskulturen von Eschscholzia californica beantworten die Einwirkung verschiedener Stressfaktoren (mikrobielle Pathogene, Hyperosmose, Jasmonate) mit der Expression der Biosynthese von Benzophenanthridin-Alkaloiden. Dabei werden unterschiedliche, konvergierende Signalwege erkennbar. Unsere Arbeiten zur Expression der Benzophenanthridin-Biosynthese in Zellsuspensionen von Eschscholzia californica belegen die selektive Signalfunktion eines G Proteins: stabile antisense G -Transformation führt zum Ausfall eines von 2 Signalwegen, welcher die Aktivierung von Phospholipase A2 und nachfolgenden Efflux vakuolärer Protonen erfordert. Der gesamte Signalweg unterliegt einem neu gefundenen feedback-Mechanismus, welcher die PLA2-Aktivität über den GSH-Spiegel kontrolliert. Schwerpunkte des Neuantrags sind 1. die Rolle von Chaperonen des FKBP-Typs bei der Interaktion von Gα und PLA2 im Plasmalemma.2. die Glutathion-abhängige Kontrolle der PLA2-Aktivität 3. die differentielle Genaktivierung durch den Gα-kontrollierten (ΔpH-abhängigen) Signalweg im Vergleich mit anderen, konvergierenden Signalwegen (Hybridisierung von ESTs aus signalspezifischen c-DNA Banken).

Schlagworte

Zellbiologie, molekulare

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