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Professionalität in der beruflichen Bildung der V. R. China
Projektbearbeiter:
Alexander Schnarr
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Mit dem Vorhaben wird das Ziel verfolgt, auf Basis einer empirischen Studie vorliegende theoretische Überlegungen zu Lehrerprofessionalität und professionellem Lehrerhandeln zu differenzieren sowie für den Gegenstandsbereich der beruflichen Bildung weiter zu konkretisieren. Es erfolgt eine Einbettung in den internationalen Kontext. Die Arbeit leistet somit einen Beitrag zur weiteren Theorieentwicklung im Bereich der international-vergleichenden Berufsbildungs- und der Professionsforschung.  Den Hintergrund des Promotionsvorhabens bilden theoretische Arbeiten zum professionellen (Lehrer-)Handeln soziologischer, erziehungswissenschaftlicher und pädagogischer Prägung. Für die Studie ist ein interaktionistischer Professionalitätsansatz grundlegend. In der Berufspädagogik wurde mit diesem Ansatz bisher sowohl theoretisch als auch empirisch nur randständig gearbeitet. Gleiches gilt für die Frage professionellen Lehrerhandelns in einem internationalen Kontext. Mit der empirischen Untersuchung soll erfasst werden, wie BerufsschullehrerInnen aus der V.R. China Professionalität herstellen und welche Rahmenbedingungen für ihr (professionelles) Lehrerhandeln konstitutiv sind. Im Rahmen der Studie werden im Sinne einer Methodentriangulation Experteninterviews, Gruppendiskussionen und Fotografien erhoben. Diese werden mit der Dokumentarischen Methode (Gruppendiskussionen, ggf. Fotografien) und dem Ansatz von Meuser/Nagel (Experteninterviews) ausgewertet. In diesem Methodeneinsatz ist eine besondere Stärke des Promotionsvorhabens zu sehen, da versucht wird, die im deutschen Kontext etablierten und erprobten Verfahren der Datenerhebung und -auswertung im Rahmen einer internationalen Studie erstmalig auf den chinesischen Kontext anzuwenden.

Schlagworte

Berufsbildung, Lehrerprofessionalität, internationaler Vergleich
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