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Prekäre Souveränität. Dekonstruktion und Kritik einer Grundfigur der politischen Theologie
Finanzierung:
Volkswagen Stiftung ;
Das Forschungsprojekt Prekäre Souveränität untersucht, wie Figuren der souveränen Macht aus der Neuzeit und Vormoderne in der neueren politischen Philosophie aus Frankreich aufgegriffen werden. Die Souveränität wird hierbei als Figur der einen, ungeteilten und höchsten Macht verstanden. Dem Projekt liegt die Hypothese zugrunde, dass die linken, radikal-politischen Lektüren der Souveränität aus Frankreich diese Figur zu schwächen suchen. Dazu werden vor allem Elemente ihrer Negativität (Endlichkeit, Fragilität, Unbestimmtheit, Unsichtbarkeit, Undarstellbarkeit von Macht) perspektivisch ins Zentrum gerückt. Im Rahmen von Einzelstudien soll im Projekt nachgewiesen werden, dass sich auf der Basis dieser Hypothese verschiedene Denkansätze zur Auflösung der bislang als unhintergehbar angesehenen Souveränitätsfigur identifizieren lassen. Dazu zählen etwa die Verschiebung, Dissemination, Entleerung, dialektische Aufhebung und Subversion von Macht. Des Weiteren soll deutlich gemacht werden, inwiefern diese Denkansätze einen steten Bezug auf religionsphilosophische und theologische Denkfiguren implizieren und konstitutiv auf diese angewiesen sind. Zusammenfassend sind die Untersuchungen dann in einer negativen Lehre von der Souveränität zu bündeln.
Die Referenzautoren des Projekts sind: Claude Lefort, Slavoj Zizek, Jacques Derrida, Michel Foucault, Giorgio Agamben.

Schlagworte

Dekonstruktion, Gott, Ideologie, Macht, Negativität, Politische Theologie, Religion, Repräsentation, Souveränität

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2014
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2012
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2011
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