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Prädisponierende Faktoren periprothetischer Infektionen bei der Implantation primärer Endoprothesen am Hüftgelenk
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Dr. Freche, Anne Zeidler, Prof. Dr. Wohlrab
Finanzierung:
Haushalt;
Die periprothetische Infektion stellt eine der schwersten Komplikationen in der Endoprothetik dar. Anhand der aktuellen Studienlage zeigt sich ein Infektionsrisiko in der primären Knie-Endoprothetik von etwa 0,4 -2 % sowie in der primären Hüft-Endoprothetik von etwa 0,25-1 %.
Bei jährlich etwa 800.000 Primärimplantationen in Europa resultieren demnach bei einer entsprechenden Infektionsrate circa 12.000 periprothetische Infektionen jährlich. Das wiederum wirft die Frage einer adäquaten Risikostratifizierung auf.
Ziel der Studie ist die Prüfung der Abhängigkeit von Infektionsrate nach primärem endoprothetischem Gelenkersatz von dem präoperativ erhobenen CRP sowie die Herausarbeitung von signifikanten präoperativen Einflussfaktoren auf die Auftretenswahrscheinlichkeit einer periprothetischen Infektion.
Zudem soll die Fragestellung bearbeitet werden, wie sich Risikogruppen detektieren lassen und welche präoperativen Screening-Möglichkeiten zielführend sind (klinische Konsequenz für die Praxis).

Anmerkungen

Promotion retrospektiv Fall-Kontroll-Studie

Schlagworte

HTEP, Operation, periprothetische Infektion
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