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Poststationäre Suizidprävention - PSSP
Finanzierung:
Bund;
Stationär behandlungsbedürftige, psychiatrisch erkrankte Menschen gehören zu einer bekannten Risikogruppe für das Auftreten von Suiziden. Sie sind nach allen vorliegenden epidemiologischen Daten die mit der höchsten Suizidgefährdung. Behandlungsbezogen und im lebensgeschichtlichen Kontext dieser Personen besteht ihre größte Gefährdung jedoch nicht während des stationären Aufenthaltes in der Klinik und auch nicht zufallsverteilt-gleichmäßig in der Zeit der ambulanten Nachbetreuung, sondern der Gipfel der Gefährdung manifestiert sich in den Monaten nach der Entlassung aus der Behandlung - am weitaus stärksten unmittelbar danach und mit abnehmender Gefährdung in zunehmender Distanz zum Klinikaufenthalt. Zu dem Hauptziel dieses Projektes gehört die Frage, ob ein spezifisches Betreuungssetting für eine definierte Gruppe von psychiatrischen Patienten mit einem erhöhten Suizidrisiko mittelfristig zu einer Abnahme der poststationären Suizidsterblichkeit führen kann. Hierzu werden zwei Patientengruppen verglichen. Gruppe 1 sind Patienten einer Hochrisikogruppe, die nach Aufklärung über dieses Projekt nicht teilnehmen wollen, jedoch ihr Einverständnis für eine katamnestische Untersuchung nach 12 bzw. 18 Monaten geben. Zur Gruppe 2, ebenfalls zu einer Hochrisikogruppe zählend, gehören die Patienten, die nach Aufklärung über dieses Projekt einer Teilnahme zustimmen.

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