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Positive und negative Affektivität: Explizite und implizite Maße, Informationsverarbeitung und Risikowahrnehmung
Projektbearbeiter:
Nadine Mauer
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Innerhalb einer Kultur geht die Varianz im subjektiven Wohlbefinden nur zu einem geringen Teil auf Unterschiede in der Verfügbarkeit von Ressourcen (z. B. Schönheit, Reichtum oder Gesundheit) zurück. Bedeutsamer sind zeitlich stabile und genetisch beeinflusste Unterschiede in der Neigung zum Erleben positiven und negativen Affekts. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie sich zufriedene von unzufriedenen Personen in der Verarbeitung angenehmer und unangenehmer Reize unterscheiden. Die Probanden (N = 127) füllen Fragebogenskalen zur Erfassung der Affektneigung aus und werden bezüglich dieser Merkmale seitens nahestehender Personen eingeschätzt. Weiterhin bearbeiten die Probanden Laboraufgaben, mit welchen die Voraktivierung positiver und negativer Konzepte im semantischen Netzwerk (lexikalische Entscheidungen) und die Reaktivität auf positive und negative Informationen (Stroop Test) erfasst werden. Erwartet werden statistische Interaktionen dahingehend, dass zufriedene Personen angenehme Informationen effizienter und unangenehme Informationen weniger effizient verarbeiten. In weiteren Versuchen sollen die Reize nicht im zentralen, sondern im rechten und linken visuellen Feld präsentiert werden. Da angenehme Affekte mit einer stärkeren Aktivierung des linken präfontalen Kortex verknüpft sind, wird eine Interaktion zwischen der Valenz der Reize und dem visuellem Feld im Hinblick auf die Reizverarbeitung erwartet. Weiterhin wird angenommen, dass bei zufriedenen Personen eine rechtsseitige Reizdarbietung mit stärkeren Effekten einhergeht als bei unzufriedenen.

Schlagworte

Persönlichkeit, Risikoschätzungen, Wahrnehmung, Wohlbefinden

Publikationen

2007
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2006
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Kontakt

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