PFaKO-RE: Modellprojekt zur pflegefachlichen Kompetenzerweitunger bei der Reha-Indikationsstellung im Rahmen der Pflegebegutachtung
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Maxi Steinmetz
Finanzierung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales;
Die Indikationsstellung für eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation auf der Grundlage eines pflegefachlichen Gutachtens erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst prüfen und dokumentieren pflegerische Gutachter:innen nach standardisierten Entscheidungsvorgaben und in der Regel auf der Grundlage einer Inaugenscheinnahme der antragstellenden Person die grundlegenden Indikationskriterien und leiten im Falle einer möglichen Rehabilitationsindikation das pflegerische Gutachten an ärztliche Gutachter:innen weiter. Diesen obliegt dann die abschließende Prüfung und Entscheidung über die Indikation und Bewilligung einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation.
Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und Diskussionen zur Kompetenzerweiterung von Pflegefachkräften beschäftigt sich das Projekt PFaKO-Re mit der Frage, ob eine Rehabilitationsindikation in alleiniger Verantwortung von geschulten Pflegefachkräften in bestimmten Begutachtungskonstellationen vertretbar und zuverlässig ist und damit unter definierten Rahmenbedingungen auf den bisherigen abschließenden ärztlichen Begutachtungsschritt verzichtet werden kann. Dazu wird die Übereinstimmung zwischen pflegefachlicher und ärztlicher Einschätzung auf der Basis einer konsekutiven, begutachtungsbegleitenden Erhebung innerhalb des derzeit gültigen zweistufigen Verfahrens und unter Berücksichtigung der pflegefachlichen Entscheidungssicherheit untersucht. Konkret soll anhand der in mehreren Medizinischen Diensten erhobenen Daten analysiert werden, ob es einen abgestuften Zusammenhang zwischen pflegefachlicher Entscheidungssicherheit und ärztlicher Bestätigung gibt, welche Bedeutung einer subjektiv sehr sicheren Entscheidung der pflegefachlichen Gutachter:innen im Vergleich zu subjektiv eher sicheren Entscheidungen zukommt und ob subjektiv sehr sichere Entscheidungen der pflegefachlichen Gutachter:innen unter realen Bedingungen mit einer entsprechend hohen ärztlichen Bestätigungsrate einhergehen.
Das Projekt kann die Grundlage für eine Anpassung der aktuellen Verfahrensabläufe und perspektivisch für eine bessere Verteilung der personellen und zeitlichen Ressourcen im Rahmen der Pflegebegutachtung schaffen.
Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und Diskussionen zur Kompetenzerweiterung von Pflegefachkräften beschäftigt sich das Projekt PFaKO-Re mit der Frage, ob eine Rehabilitationsindikation in alleiniger Verantwortung von geschulten Pflegefachkräften in bestimmten Begutachtungskonstellationen vertretbar und zuverlässig ist und damit unter definierten Rahmenbedingungen auf den bisherigen abschließenden ärztlichen Begutachtungsschritt verzichtet werden kann. Dazu wird die Übereinstimmung zwischen pflegefachlicher und ärztlicher Einschätzung auf der Basis einer konsekutiven, begutachtungsbegleitenden Erhebung innerhalb des derzeit gültigen zweistufigen Verfahrens und unter Berücksichtigung der pflegefachlichen Entscheidungssicherheit untersucht. Konkret soll anhand der in mehreren Medizinischen Diensten erhobenen Daten analysiert werden, ob es einen abgestuften Zusammenhang zwischen pflegefachlicher Entscheidungssicherheit und ärztlicher Bestätigung gibt, welche Bedeutung einer subjektiv sehr sicheren Entscheidung der pflegefachlichen Gutachter:innen im Vergleich zu subjektiv eher sicheren Entscheidungen zukommt und ob subjektiv sehr sichere Entscheidungen der pflegefachlichen Gutachter:innen unter realen Bedingungen mit einer entsprechend hohen ärztlichen Bestätigungsrate einhergehen.
Das Projekt kann die Grundlage für eine Anpassung der aktuellen Verfahrensabläufe und perspektivisch für eine bessere Verteilung der personellen und zeitlichen Ressourcen im Rahmen der Pflegebegutachtung schaffen.
Kontakt
Prof. Dr. Thorsten Meyer-Feil
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Rehabilitationsmedizin
Magdeburger Straße 8
06112
Halle (Saale)
Tel.:+49 345 5574204
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