PalCareIslam - Inanspruchnahme der Palliativversorgung durch Menschen islamischen Glaubens und ihre Präferenzen
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Ibrahim Al Shhadat
Projekthomepage:
Finanzierung:
Haushalt;
Hintergrund
Laut WHO stellt die Palliativversorgung einen Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient:innen und ihren Angehörigen, die mit einer lebensbedrohenden Erkrankung konfrontiert sind. Bedürfnisse in den Bereichen körperliche Symptome, Schmerzen, psychische Bedürfnisse, spirituelle Betreuung und Informationsbedürfnisse werden in Gesundheitssystemen vieler muslimischer Länder nicht ausreichend berücksichtigt. Barrieren und Hindernisse wie prekäre finanzielle Situation, Familientradition, Kultur und Religion führen dazu, dass viele muslimische Menschen keine Palliativversorgung in Anspruch nehmen.
Demgegenüber fehlt in vielen westlichen Ländern mit einer differenzierten Palliativversorgung eine an spezifische Bevölkerungsgruppen angepasste palliative Betreuung. Der Zugang zu optimaler Palliativversorgung in gesellschaftlichen Minderheitengruppen mag außerdem durch erlebte Diskriminierung in der medizinischen Versorgung erschwert sein. Die Situation vieler muslimischer Patient:innen ist demzufolge oft durch eine langwierige und schmerzhafte Sterbephase sowie unnötige oder unerwünschte invasive Maßnahmen gekennzeichnet.
Ziel
In einem ersten Schritt gilt es eine systematische Übersichtsarbeit zur Inanspruchnahme von Palliativversorgung sowie den Entscheidungen und Präferenzen am Lebensende bei Menschen islamischen Glaubens in Ländern mit oder ohne muslimischer Mehrheit durchzuführen. Evidenzlücken sollen identifiziert und Interventionsansätze der Palliativversorgung für in Deutschland lebende Menschen islamischen Glaubens bestimmt werden.
Methode
Scoping Review nach den Vorgaben des Joanna Briggs Institute Manuals 2020. Systematische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (via PubMed), CINAHL, CENTRAL, Cochrane Library und Web of Science. Die Ergebnisse der Suche und der Auswahl der Studien werden in einem PRISMA-ScR-Flussdiagramm dargestellt. Für die Datenerhebung wird ein eigenes Extraktionsinstrument verwendet, das auf dem JBI-Datenextraktionsinstrument basiert und Informationen zur Evidenzquelle, den Merkmalen und den Ergebnissen umfasst. Die extrahierten Daten werden im Hinblick auf die Ziele der Scoping Review analysiert und zusammengefasst. Die Ergebnisse werden deskriptiv und quantitativ analysiert, während qualitative Ergebnisse mit MAXQDA thematisch analysiert werden. Die extrahierten Daten werden zusammengeführt, zusammengefasst und gegebenenfalls grafisch und tabellarisch dargestellt.
Laut WHO stellt die Palliativversorgung einen Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patient:innen und ihren Angehörigen, die mit einer lebensbedrohenden Erkrankung konfrontiert sind. Bedürfnisse in den Bereichen körperliche Symptome, Schmerzen, psychische Bedürfnisse, spirituelle Betreuung und Informationsbedürfnisse werden in Gesundheitssystemen vieler muslimischer Länder nicht ausreichend berücksichtigt. Barrieren und Hindernisse wie prekäre finanzielle Situation, Familientradition, Kultur und Religion führen dazu, dass viele muslimische Menschen keine Palliativversorgung in Anspruch nehmen.
Demgegenüber fehlt in vielen westlichen Ländern mit einer differenzierten Palliativversorgung eine an spezifische Bevölkerungsgruppen angepasste palliative Betreuung. Der Zugang zu optimaler Palliativversorgung in gesellschaftlichen Minderheitengruppen mag außerdem durch erlebte Diskriminierung in der medizinischen Versorgung erschwert sein. Die Situation vieler muslimischer Patient:innen ist demzufolge oft durch eine langwierige und schmerzhafte Sterbephase sowie unnötige oder unerwünschte invasive Maßnahmen gekennzeichnet.
Ziel
In einem ersten Schritt gilt es eine systematische Übersichtsarbeit zur Inanspruchnahme von Palliativversorgung sowie den Entscheidungen und Präferenzen am Lebensende bei Menschen islamischen Glaubens in Ländern mit oder ohne muslimischer Mehrheit durchzuführen. Evidenzlücken sollen identifiziert und Interventionsansätze der Palliativversorgung für in Deutschland lebende Menschen islamischen Glaubens bestimmt werden.
Methode
Scoping Review nach den Vorgaben des Joanna Briggs Institute Manuals 2020. Systematische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (via PubMed), CINAHL, CENTRAL, Cochrane Library und Web of Science. Die Ergebnisse der Suche und der Auswahl der Studien werden in einem PRISMA-ScR-Flussdiagramm dargestellt. Für die Datenerhebung wird ein eigenes Extraktionsinstrument verwendet, das auf dem JBI-Datenextraktionsinstrument basiert und Informationen zur Evidenzquelle, den Merkmalen und den Ergebnissen umfasst. Die extrahierten Daten werden im Hinblick auf die Ziele der Scoping Review analysiert und zusammengefasst. Die Ergebnisse werden deskriptiv und quantitativ analysiert, während qualitative Ergebnisse mit MAXQDA thematisch analysiert werden. Die extrahierten Daten werden zusammengeführt, zusammengefasst und gegebenenfalls grafisch und tabellarisch dargestellt.
Kontakt
Prof. Dr. Gabriele Meyer
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Str. 8
06112
Halle (Saale)
Tel.:+49 345 5574498
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