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Orientierungen und Perspektiven im Alter
Finanzierung:
Alexander von Humboldt-Stiftung ;
Neben Kindheit, Jugend und Berufsleben gehört das mit dem altersbedingten Austritt aus dem aktiven Erwerbsleben beginnende Alter zu den bedeutenden Lebensabschnitten des menschlichen Daseins nicht nur in entwickelten Volkswirtschaften. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in diesen entwickelten Gesellschaften wird der betroffene Bevölkerungsanteil auch zukünftig noch stärker  anwachsen.  Gleichzeitig verbessert sich im Durchschnitt die körperliche und geistige Verfassung dieser Menschen gegenüber früheren altersgleichen Gruppen deutlich in Folge verbesserter Lebensumstände. Damit verbunden  wachsen die individuellen Gestaltungsoptionen in diesem Lebensabschnitt ebenso,  wie die gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit dem zunehmenden Phänomen der Alterung. Zugleich verändern sich die bestehenden  Bilder des Alters in der individuellen Selbstwahrnehmung der Betroffenen aber auch in der gesellschaftlichen Fremdwahrnehmung. Das Forschungsvorhaben widmet sich diesem Wandel aus der individuellen Perspektive der Betroffenen und will neuere Konzepte und Handlungsstrategien älterer Menschen hinsichtlich des Bildungs- und Freizeitverhaltens, der Ernährung,  der körperlichen und seelischen Fitness, etc. erkunden und generalisieren, um damit einen Beitrag zur sozialen Gestaltung des demographischen Wandels zu leisten.  Es handelt sich um einen explorativen Untersuchungsansatz,  die mit qualitativen Methoden Best- Practice-Beispiele identifiziert und aufarbeitet, sich gleichzeitig aber auch dem Studium der interkulturellen und historischen Dimension in regionaler Perspektiven widmet.

Schlagworte

Alter, Alterswahrnehmung, Demographischer Wandel, altersgerechte Lebensstrategien und Einstellungen
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