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Ordnungsvorstellungen religiöser Eliten in Südosteuropa
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Religion, meist in institutionalisierter Ausprägung, gilt seit dem Ende des Sozialismus´ in Osteuropa wieder als alltäglicher sinnstiftender Orientierungspunkt für breite Bevölkerungsschichten. Kern des Projektes ist die Frage, welche Diskurse innerhalb größerer und kleinerer Religionsgemeinschaften in Südosteuropa hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Gesamtgesellschaft, Staat und anderen Religionen dominieren. Beinhalten artikulierte Denkmuster in der Sphäre der Religion Potential für Integration und Verständigung oder eher Potential für Konflikt in pluralen Gesellschaften? Mithilfe eines mixed-method Verfahrens werden Einstellungen religiöser Führer in den Staaten Slowenien, Mazedonien und Albanien erfasst und eine Struktur von typischen Meinungsbildern hinsichtlich des Forschungsgegenstandes generiert. Diese Einstellungstypen werden in einem zweiten Schritt nach ihrem integrativen oder konfliktträchtigen Potential analysiert. Das Projekt wird vollständig gefördert durch die DFG.

Anmerkungen

Projekt während der Anstellung am ISOZ der OvGU begonnen, seit 01.09.2015 am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin angesiedelt

Schlagworte

Konflikt, Religion, Südosteuropa
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