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Optimierung von hoch beanspruchten Wälzlagerungen
Projektbearbeiter:
C. Fenske
Finanzierung:
Bund;
Bei hoch beanspruchten fettgeschmierten Wälzlagerungen treten neben hohen Reibungsverlusten und hohem Verschleiß Umweltbelastungen durch Überfettungen auf, die nicht zur eigentlichen Schmierung sondern zur Lagerabdichtung genutzt werden. Dies gilt besonders für Lagerungen, die im kritischen Bereich der Misch- bzw. Grenzreibung (d.h. bei hohen Lasten und niedrigen Drehzahlen) unter ungünstigen Umgebungsbedingungen (z.B. hohe Temperatur, Beaufschlagung mit Wasser und abrasiven Partikeln wie Zunder) eingesetzt werden. Im Rahmen des Projektes soll anhand von tribologischen Schadensanalysen sowie Prüfstands-, Bauteil- und Betriebsversuchen in einer Stranggießanlage ein besseres Verständnis der vorliegenden Misch- bzw. Grenzreibungszustände erzielt und der Einfluss von Wasser auf Korrosion und Verschleiß näher untersucht werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein Programm zur numerischen Tribokontakt-Analyse einfließen. Ziel des Projektes ist es, für hoch beanspruchte fettgeschmierte Lagerungen unter ungünstigen Umgebungsbedingungen ein neues Lagerungs-, Dichtungs- und Schmierstoffkonzept zu entwickeln, mit dem eine deutliche Standzeitverlängerung, eine Verringerung des Energieverbrauchs und eine Senkung des Schmierfettbedarfs erreicht wird. Dieses Ziel soll durch eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Lager-, Dichtungs- und Schmierstoffherstellern, Anlagenbetreibern und Forschungsinstituten erreicht werden.

Schlagworte

Dichtung, Fettschmierung, Hochbeanspruchte Wälzlager, Mischreibung, Numerische Tribokontakt-Analyse, Wasser
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