« Projekte
Sie verwenden einen sehr veralteten Browser und können Funktionen dieser Seite nur sehr eingeschränkt nutzen. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser. http://www.browser-update.org/de/update.html
"Offene Hochschulen für ALLE?" Eine qualitative Studie über die Öffnung von Hochschulen für Menschen mit einer zugeschriebenen geistigen Behinderung.
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Dieses Forschungsvorhaben untersucht Bildungsorientierungen von erwachsenen Menschen mit einer zugeschriebenen geistigen Behinderung, unterstützt durch die Methodologie der Dokumentarischen Methode. Es wird die Forschungsfrage verfolgt, welche Bildungsorientierungen sich bei Menschen, welche als geistig behindert kategorisiert sind, rekonstruieren lassen, wenn diese an der Institution Hochschule lernen und / oder lehren.
Bezugnehmend auf die Habitustheorie und den Kapitalbegriff in den Werken Bourdieus sowie unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven der (Behinderten-)pädagogik ist es von besonderem Interesse, die Perspektive der Erwachsenenbildung an Hochschulen, die wissenschaftliche Weiterbildung, in den Fokus zu nehmen. Das Thema Öffnung von Hochschulen ist dabei bezugnehmend auf ALLE nichttraditionell Studierenden und Lehrenden zu diskutieren, denn: immer mehr Projekte an deutschen Hochschulen haben sich bereits für die in diesem Vorhaben untersuchte Gruppe nichttraditionell Studierender und Lehrender geöffnet.
Begleitend liegt ein besonderes Forschungsinteresse auf der qualitativen Bildungsforschung mit der genannten und weiteren als (temporär) kognitiv beeinträchtigt eingestuften Personengruppen. Hierbei zielt das Vorhaben darauf, einerseits vorhandene Erhebungsinstrumente der Disziplin zu einzusetzen und andererseits (weiter)zu entwickeln. Dem Promotionsvorhaben geht eine dreijährige Pretestphase voraus, welche unter folgendem Link eines begleitenden Projekts einzusehen ist: http://www.reha.ovgu.de/Forschung/Projekt+Schriftspracherwerb.html
Kontakt