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Öffentliche Gewalt im Stadtquartier: Eine vergleichende Untersuchung ethnisch differenter Sozialmilieus
Projektbearbeiter:
Andreas Schroth
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Das DFG-Projekt befasst sich als Ost-West-Vergleichsstudie mit aktuellen gewalthaften Konfliktverhältnissen im öffentlichen und halb-öffentlichen städtischen Raum. Es wird von der Hypothese ausgegangen, dass sich diese Gewaltformen, die oftmals als deutliches Anzeichen von Kombinationen individueller Desintegration und sozialräumlicher Segregation gewertet werden, aufgrund der ethnischen Strukturierung der Untersuchungsräume typisieren lassen. Ziel der Forschung ist es, die spezifische Struktur dieser ethnischen Differenz anhand des Vergleichs von (a) mono-ethnischen, (b) bi-ethnischen sowie © multi-ethnischen Wohnumfeldern herauszuarbeiten. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit diese besonderen soziokulturellen und ethnischen Konstellationen das Auftreten von individueller und Gruppengewalt beeinflussen, begünstigen oder verhindern können.
Um das auf die kleinräumig entfaltende Gewaltsphäre ausgerichtete Forschungsziel zu erreichen, werden kombiniert qualitative und quantitative Instrumente eingesetzt. Qualitative Interviews (ca. 20 pro Stadtteil) mit Langzeitbewohnern, Alltags- und professionellen Experten dienen einer ersten Exploration sowie der Vorbereitung einer quantitativen Bevölkerungsbefragung (N = 300 Einwohner pro Wohnviertel), deren Befunde über weitere Interviews und Gruppendiskussionen mit Jugendlichen und Heranwachsenden vertieft werden sollen. Begleitet wird die Forschung durch die Analyse von Pressemeldungen der letzten fünf Jahre.

Schlagworte

Konflikt, ethnischer
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