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Neuartiges Verfahren zur Erfassung von oxidativem Streß im Bereich des ZNS mittels GC-MS-Nachweis von Hydroxyfettsäuren
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Gaschromatographie-Massenspektrometrie zur Quantifizierung von Lipidperoxidationsprodukten im Gehirn und im humanen BlutplasmaLipidperoxidation ist ein kritisches Ereignis in der Entwicklung einer Vielzahl von Erkrankungen. Primäre Produkte der Lipidperoxidation sind Hydroxyfettsäuren. Der Bedeutung dieser frühen Peroxidationsprodukte konnte jedoch bisher kaum Rechnung getragen werden, weil die verfügbaren Methoden ihrer Messung entweder nicht spezifisch oder sensitiv genug waren. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer GC-MS-Methode für die hochspezifische quantittive Analyse individueller Monohydroxyfettsäuren der Linol-, Arachidon- und Dokosahexaensäuren. Die katalytische Hydrierung des Lipidextraktes liefert stabile gesättigte Hydroxylipide, wodurch Autoxidation bei der Probenaufbereitung vermieden wird. Die Anreicherung der Monohydroxyfettsäuren erfolgt über Festphasenextraktion. Für die Quantifizierung sind geeignete interne Standards (Hydroxyfettsäuren mit ungerader Kohlenstoffkette bzw. deuterierte Substanzen) zu testen. Die negativ-chemische Ionisation sollte eine Empfindlichkeit bis hinein in den Femtomolbereich gestatten. Zur Strukturaufklärung der Positionsisomeren wird die positiv-chemische Ionisation (Fragmentbildung durch alpha-Spaltung) herangezogen werden. Die Analyse der Hydroxyfettsäuren in den verschiedenen biologischen Materialien soll Aufschluß geben über das charakteristische Muster unter physiologischen Bedingungen sowie über spezifische Veränderungen bei unterschiedlich induziertem oxidativem Streß und bei verschiedenen Erkrankungen.

Schlagworte

Blutplasma, humanes

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