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Morphologieabhängigkeit der mechanischen und elektronischen Eigenschaften von Blockcopolymeren aus Polyferrocenylsilan, Polymethylmethacrylat und Polystyrol
Projektbearbeiter:
R. Godehardt, DP V. Seydewitz, DP. W.. Lebek, DI (FH) S. Goerlitz
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Ziel des Projektes ist ein tieferes Verständnis der komplexen wechselseitigen Abhängigkeit von Zusammensetzung, Kettenarchitektur, Verarbeitungsbedingungen, Morphologie, mikromechanischen Eigenschaften und elektrischer Leitfähigkeit in symmetrischen sowie unsymmetrischen funktionalen Blockcopolymeren aus Polyferrocenylsilan (PFS), Polymethylmethacrylat (PMMA) und Polystyrol (PS). Die PFS-Segmente übernehmen in diesen Materialien die Rolle des bei Raumtemperatur zunächst kautschukartig amorphen, mit der Zeit jedoch allmählich kristallisierenden und nach Dotierung halbleitenden "funktionalen" Blockes. Das PMMA wird als mit dem PFS stark unverträglicher, glasartig-amorpher Block herangezogen, wohingegen das PS als glasartig-amorpher Block mit partieller Verträglichkeit mit dem PFS genutzt werden soll. Die Morphologie der DFS-Domänen soll als Funktion der genannten Parameter sowie zugesetzter Blendpartner festgestellt und die (mikro)mechanischen Eigenschaften der Materialien vor und nach erfolgter Kristallisation - zu betrachten auch als ein Modellsystem zur Alterungsmodellierung in schlagzäh-modifizierten Thermoplasten - analysiert werden. Parallel dazu wird die elektrische Leitfähigkeit der Materialien nach Dotierung frequenzabhängig bestimmt und ergänzend zu TEM, SAXS und AFM zur Morphologiecharakterisierung herangezogen.

Schlagworte

Blockcopolymere aus Polyferrocenylsilan, Morphologieabhängigkeit, Polymethylmethacrylat und Polystyrol, mechanischen und elektronischen Eigenschaften
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