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Methodologien einer Empirie des Pädagogischen
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Wolfgang Meseth, Prof. Dr. Merle Hummrich, Kerstin Rabenstein, Prof. Dr. Sascha Neumann, Prof. Dr. Katharina Kunze, Prof. Dr. Till-Sebastian Idel, Dr. Sabine Bollig
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Noch bis in die 1950er Jahre hinein war das wissenschaftliche Selbstverständnis der Pädago- gik geisteswissenschaftlich geprägt und von der Überzeugung bestimmt, dass eine empiri- sche Erforschung der "Erziehungswirklichkeit" mit soziologischen oder psychologischen Me- thoden der Spezifik pädagogischer Gegenstände und Sachverhalte nicht gerecht werden könne.

Erst unter dem Eindruck veränderter bildungspolitischer Erwartungen seit den 1960er Jah- ren, der Forderung nach einer "realistischen Wendung" (H. Roth) und der gestiegenen Be- deutung der Sozialwissenschaften etablierte sich die Erziehungswissenschaft zunehmend auch als empirisch forschende Disziplin. Ausdifferenziert in verschiedene Teildisziplinen kann die Erziehungswissenschaft heute in der Breite auf eine beeindruckende Zahl empirischer Untersuchungen und methodischer Zugänge verweisen. Die Frage allerdings, ob und wie sich Pädagogisches überhaupt als Pädagogisches empirisch erschließen lässt, ist indes systema- tisch kaum weiter verfolgt worden. Mit ihr treten erkenntnistheoretische, methodologische und methodische Fragen empirischer Forschung auf die Agenda erziehungswissenschaftli- cher Selbstaufklärung, die im Kontext der Wissenschaftsforschung in den 1980er und 1990er Jahren bereits diskutiert wurden, in den vergangenen 20 Jahren aber sukzessive an den Rand der disziplintheoretischen Auseinandersetzung gerückt sind.

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