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Mesenchymale Stammzellen (MSC) als Therapie bei der Kolitis-assoziierten Kolon Kanzerogenese
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Das Ziel unseres Projekts ist es, den Einfluss einer MSC-Therapie auf die Tumorentwicklung während der Kolitis-assoziierten Kolonkanzerogenese zu untersuchen. Hierfür soll der Einfluss von MSC auf IL-17 produzierende T-Zell- und ILC-Immunantworten analysiert werden, wobei die hierbei stattfindenden zellulären Interaktionen identifiziert werden. Außerdem werden die Rolle von IL-7 identifiziert und funktionell untersucht.

Zu diesem Zweck werden MSC aus C57BL/6 Wildtyp (WT) und IL-7-defizienten  (IL-7-/-) Mäusen generiert und in das AOM/DSS-Mausmodell appliziert. Im Anschluss werden verschiedene Analyseverfahren (Durchflusszytometrie, FACS, ELISA, histopathologische Untersuchungen) durchgeführt.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen im weiteren Verlauf an Resektaten von Kolitis ulcerosa (CU)- Patienten verifiziert werden. Diesbezüglich sollen Immunzellen aus dem Darm isoliert und die T-Zell/ILC-Immunantwort durchflusszytometrisch gemessen werden. Diese Ergebnisse sollen mit dem weiteren klinischen Verlauf, insbesondere der Tumorentwicklung korreliert werden. Der positive Effekt von MSC wurde bereits  in präklinischen Kolitismodellen gezeigt. Derzeit werden MSC-basierte Therapien der CU in klinischen Studien getestet (Duijvestein M., Gut, 2010).Sollte sich im präklinischen Modell zeigen, dass MSC die Tumorentstehung aufhalten können ist das Ziel die Entwicklung einer klinischen Studie zur Tumorprävention durch MSC für Patienten mit CU.

Schlagworte

Kolitis-assoziierten Kolon Kanzerogenese, MSC
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