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Menschenrechte treffen auf Gesetzgebung kultur-übergreifende politische und juristische Perspektiven. Mit Fallstudien aus Deutschland, Großbritannien, Bulgarien, Rumänien, Indien, China und Taiwan

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Gemeinsames Eintauchen in die Historie Magdeburgs mit ¿bewaffnetem¿ Stadtführer: Die Projekt-Partner machen eine lehrreiche Pause.
Gemeinsames Eintauchen in die Historie Magdeburgs mit ¿bewaffnetem¿ Stadtführer: Die Projekt-Partner machen eine lehrreiche Pause.
Der Anbahnungs-Projekt-Antrag Menschenrechte treffen auf Gesetzgebung - kultur-übergreifende politische und juristische Perspektiven. Mit Fallstudien aus Deutschland, Großbritannien, Bulgarien, Rumänien, Indien, China und Taiwan wurde vom Internationalen Büro/BMBF Anfang November 2009 positiv bewertet und genehmigt. Dann begann die Vorbereitung dieses Verbund-Projektes, in Form der Planung eines Workshops mit Partnern aus Großbritannien, Indien, China und Taiwan. Ziel war es, für den Projekt-Antrag unter dem gleichen Namen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, im Call FP7-SSH-2010-3 (Area 8.4.2: Conflicts, peace and human Rights; Topic: SSH.2010.4.2-1. Cultures of Governance and conflict resolution in Europe and India) einen vollständigen Antrag zur Bewerbungsfrist am 2. Feb. 2010 bei der Europäischen Kommission einzureichen.

Dazu wurden zwei wissenschaftliche Hilfekräfte eingestellt. Ihre Aufgaben bestanden aus Recherchen, Literatur-Beschaffungstätigkeiten, der Planung und Organisation des Workshops, dem Mitwirken bei der Verfassung des Research Proposal (Korrektur, Erstellung der Grafiken und Tabellen usw.), der Kostenkalkulation für das gesamte Projekt und der Kostenverwaltung bei der Vorbereitung des Projektes.   

Der Workshop fand wie geplant am 15. und 16. Januar 2010 in Magdeburg statt. Die Partner aus Indien, Großbritannien, China und Taiwan sind gekommen, um gemeinsam über den Inhalt des Research Proposal, den Arbeitsplan des Projektes, die Managementstruktur und Verfahren des HRML-Konsortiums, Risiken und zu erwartende Auswirkungen des Projektes zu diskutieren. Dabei wurden die Anliegen und geplante Fallstudien von den Projektpartnern der Öffentlichkeit (interessierten Studierenden und Kollegen) vorgestellt. Es gab anregende Diskussionen und konstruktiven Austausch nicht nur unter den Partnern, sondern auch zwischen den Studierenden und Gästen aus dem Ausland. Im Laufe des Workshops konnte das Konsortium nach wochenlanger Kommunikation endgültig eine neue Partnerin für die Fallstudien aus Bulgarien und Rumänien gewinnen. Das Ergebnis des Workshops bot eine solide Grundlage für die letzte Phase der Projektvorbereitung, nämlich die Erstellung des 80-seitigen Research Proposal. 

In der Ende-Phase für das Einreichen des Research Proposal (Ende Jan. bis zum 2. Feb. 2010) haben Frau Hagen und ihre Kollegin Veronika Kauert vom TTZ massiv beigetragen (sauberes Layout, strukturierte Darstellung der work packages, Projekt-Planung für drei Jahre und nicht zuletzt das Korrekturlesen und Überprüfen in allen formalen und sachlichen Fragen).   Der Antrag wurde dann mit dem Akronym HRML am 2. Feb. Nachmittag eingereicht. Eine Bestätigung des Eingangs des Research Proposal erhielt Projekt-Koordinatorin Frau Dr. M-L Hasenkamp sofort am selben Tag.

Anmerkungen

Der Antrag (Projekt Nummer 26676) wurde zwar von der Europäischen Kommission in ihrem Bericht (evaluation summary report (ESR)) vom 10. Juni 2010 positiv bewertet, d. h. alle evaluation thresholds errecht. Dennoch wurde der Antrag nicht finanziert.

Schlagworte

Legal Kultur, Menschenrechte-Implementation, Rechtsverständnis

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