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"Medienanthropologie". Transdisziplinäres Forschungsprojekt zur Mediengeschichte der audiovisuellen Sinne
Projektbearbeiter:
Manja Rothe
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Ziel ist die kohärente Darstellung einer Mediengeschichte des Hörens/Sprechens und des Sehens/der Bildgestaltung, d.h. der Sprache, des Texts, der Bilder (und Bewegtbilder) und der Tonerzeugung und -wahrnehmung (Stimmen, Geräusche, Musik) im Zusammenhang mit ihrer hauptsächlich elektrischen, elektronischen und digitalen Produktion und Distribution. Leitfragen können dabei z.B. sein: Wie haben sich Sprechen und Hören durch Telefon, Tonfilm und Rundfunk (Radio und Fernsehen) verändert?Wie beeinflussen Fotografie (z.B. Illustrierte) und Spielfilm(Inszenierungsschemata) die habituelle gestische und mimische Performanz?Mit der materiellen Basis der Sinne sind dabei die nur in transdisziplinärer Öffnung zu bearbeitenden Grundlagen für die Dispositionen und ihre evolutionäre Basis gemeint. Deshalb bedarf der Schwerpunkt "Medienanthropologie" der Kooperation mit den MLU-Instituten Psychologie (Wahrnehmungspsychologie), Kunstgeschichte und Musikwissenschaft. Ergebnisse der Forschung fließen auch in die Konzeption neuer Studiengänge ein.

Schlagworte

Audiovisuelle Sinne, Medienanthropologie, Mediengeschichte
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