« Projekte
Mechanismen der Tumorpromoteraktivität von humanen mesenchymalen Stammzellen beim Mammakarzinom
Finanzierung:
Deutsche Krebshilfe e. V. ;
Brustkrebs ist die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 60.000 Frauen an diesem Krebs. Bessere Diagnostik und bessere Therapien haben dazu geführt, dass Brustkrebs heute früher erkannt wird und die Überlebensrate brustkrebserkrankter Patientinnen höher ist als noch vor 10 Jahren. Brustkrebs ist keine einheitliche Erkrankung. Verschiedene Typen des Brustkrebs lassen sich anhand von biologischen Markern unterscheiden. Ein klassischer biologischer Marker ist der Estrogenrezeptor. Läßt sich der Estrogenrezeptor im Brustkrebsgewebe nachweisen, ist eine Behandlung mit Anti-Estrogenen eine erfolgreiche Strategie zur Bekämpfung des Brustkrebs. Tumoren sind Organe, die außer den Tumorzellen noch aus Stroma bestehen. Tumor-Stroma-Interaktionen sind wesentlich an der Tumorprogression beteiligt. Das Stroma besteht neben der extrazellulären Matrix auch aus verschiedenen stromalen Zellen, wie z.B. Karzinom-assozierte Fibroblasten, Tumor-assoziierte Makrophagen oder mesenchymalen Stammzellen. In diesem Projekt werden Mechanismen der Interaktion zwischen Brustkrebszellen und mesenchymalen Stammzellen untersucht. Im Vordergrund steht die Identifikation der Faktoren, die die mesenchymale Stammzelle ausschüttet, mit deren Hilfe die Tumorzelle ihr Potenzial erhöht, aus dem Tumor auszuwandern und Metastasen zu bilden. Der genaue Mechanismus, der durch diese Faktoren ausgelöst wird, ist ebenso Gegenstand der Untersuchung. Umgekehrt soll die Frage untersucht werden, auf welche Weise die Tumorzelle die mesenchymale Stammzelle so manipuliert, dass sie progressionsfördernd wirkt.

Schlagworte

Brustkrebs, Tumor-Stroma-Interaktion, mesenchymalen Stammzellen
Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...