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Mechanismen der Hochgeschwindigkeitsverformung einer Nickelbasislegierung
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Ziel des Projektes ist es, durch experimentelle Aufklärung und Quantifizierung der in der Spanaufstauphase in Inconel 718 ablaufenden Verformungsvorgänge und der Temperaturentwicklung (einschließlich der Entfestigungs- /Werkstoffschädigungsprozesse), die erforderlichen Inputdaten für die Parametrisierung und gegebenenfalls Modifizierung des Schädigungsmodells für die FE-Spansimulationen (Partner IWF der TU Berlin und BAM Berlin) bereitzustellen sowie die Simulationsergebnisse experimentell zu verifizieren. Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass insbesondere die in der Schneidkantenumgebung auftretende hohe Mehrachsigkeit des Spannungszustandes auch mit speziell gestalteten Verformungs- bzw. Scherbandproben nur unzureichend nachgebildet werden kann, deshalb müssen zur Modellverifizierung und -anpassung Spanexperimente selbst herangezogen werden. Dafür ist das Hopkinson-Orthogonalspanen besonders geeignet, da hierbei ein näherungsweise ebener Formänderungszustand realisiert wird, was die Vergleichbarkeit mit der 2D-FE- Simulation (BAM Berlin) gewährleistet.

Schlagworte

Scherlokalisierung, plastische Instabilitäten
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