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Mathematische Modellierung der Vakuumgranulation und Vergleich mit dem konventionellen atmosphärischen Wirbelschichtprozess
Projektbearbeiter:
Zarekar Tsotsas
Finanzierung:
Bund;
Das Ziel des WIGRATEC+-Teilprojektes ist die mathematische Modellierung eines neuen Prozesses der kombinierten Granulation und Trocknung in Luftatmosphäre bei reduziertem Druck (Vakuumgranulation) unter Berücksichtigung der Produktionskapazität, der Wahrung der Produktqualität durch Vermeidung von Deaktivierung, sowie des Einflusses des reduzierten Druckes auf die Sprühwirbelschicht. Der Kern des Modells wird populationsdynamische Ansätze für das Partikelwachstum mit Trocknungsmodellen kombinieren und somit jene Prozesse erfassen, die die Produktionskapazität der Vakuumgranulation ergeben. Zur Validierung und Parametrierung des Modells werden Messdaten für die Vakuumgranulation im Batch-Betrieb eingesetzt. Darüber hinaus wird die Parametrierung des Modells durch strömungstechnische Simulationen unterstützt. Letztere betreffen druckabhängige Aspekte, wie das Fluidisationsverhalten der Wirbelschicht, die Eindüsung und die Unterteilung des Prozessraums in eine Sprüh- und eine Trocknungszone.Das Modell wird als Instrument für das Monitoring der Aktivität während des Prozesses eingesetzt und zur gleichzeitigen Optimierung von Produktionskapazität und Aktivitätserhaltung genutzt. Als Ergebnis werden neuartige Einstellungen für die kontinuierliche Vakuumgranulation mit einem deutlichen Vorteil gegenüber dem Normaldruck-Prozess erwartet.

Schlagworte

Granulation, Vakuum, Wirbelschicht

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