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Literatur und postsozialistische Transformation. Die Rolle der serbischen Literatur in den politischen und kulturellen Diskursen am Ende des 20. Jahrhunderts
Projektbearbeiter:
Kowollik Vojvoda Peković Richter, Barač
Finanzierung:
Im Kontext vielfältiger Transformationsforschung spielen literarische Texte als Bestandteil symbolischer Sinnwelten und deren Einfluss auf die öffentlichen Diskurse der serbischen Gesellschaft eher eine untergeordnete Rolle. Das Projekt nimmt sich daher vor, mit dem Fokus Erinnerung, Zeit, Geschichte, Raum und Identität serbische literarische Texte nach 1990 im Hinblick auf ihre ästhe¬ti¬sche Gestaltung und die sinnstiftenden Funktionen zu untersuchen  als auch die Frage nach der Wirk- mächtigkeit von Texten in außerliterarischen Zusammenhängen, im Hinblick auf deren unterschiedlich geartete Akzeptanz (Einbeziehung in die kommunikative Dimension von Politik oder Ausschluss) zu stellen. Hierzu werden literaturkritische Äußerungen vor allem in der Tagespresse und in politischen Zeitschriften als Untersuchungsmaterial mit herangezogen.All das schließt die Frage nach der Manifestation von Kulturbewusstsein in den Texten wie auch die Frage nach der Verknüpfung von ästhetischen und politischen Konzep¬ten ein.

Anmerkungen

Das Projekt wird kofinanziert vom Ministerium für Wissenschaft der Republik Serbien. Auf serbischer Seite wird es geleitet von Dr. Vesna Matović, Direktorin des IKUM.

Schlagworte

Ende 20. Jahrhundert, Literatur, Serbien, Transformationsprozesse, politische und kulturelle Diskurse
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