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Lebenslagenorientiertes Entwicklungs- und Bedarfskonzept (LEB) Wernigerode
Projektbearbeiter:
Thomas Schatz M.A., Dörthe Rohde B.A.
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Seit Januar 2015 arbeiten eine Projektgruppe des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz und die Stadtverwaltung Wernigerode gemeinsam an einem Konzept, das aus interdisziplinärer Perspektive die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowohl für betroffene Arbeitnehmer als auch deren Arbeitgeber optimieren soll. Damit wollen die Partner einen Beitrag für die weitere Verbesserung der Familienfreundlichkeit als wichtigem Teil der Willkommenskultur und der Fachkräftesicherung in Sachsen-Anhalt leisten. Um pflegenden Beschäftigten mehr zeitliche und räumliche Flexibilität zu ermöglichen, müssen Prozesse des verwaltungsinternen Wissensmanagements, organisatorische, aber auch sozial- und arbeitsrechtliche Fragestellungen bearbeitet werden. Daneben ist die Identifizierung möglicher Konfliktpotenziale, z.B. zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, ein wesentlicher Untersuchungsgegenstand.

Das Wissen, dass die Pflege eines Angehörigen einschneidende Veränderungen im Berufsalltag mit sich bringt, war Ausgangspunkt des Vorhabens. Obwohl die Mehrzahl der Mitarbeiter nach Eintritt einer Pflegesituation weiterhin arbeiten möchte, haben die Betroffenen besondere Erwartungen an die Gestaltung des Arbeitsumfeldes. Um auf akute Handlungszwänge, die sich aus der Pflege ergeben, reagieren zu können, kommt der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort ein besonderer Stellenwert zu. Damit hierfür die notwendigen Handlungsspielräume ohne Abstriche an der Qualität der Aufgabenerledigung eingeräumt werden können, sind private und öffentliche Arbeitgeber gefordert, organisatorische Vorkehrungen zu treffen.

Die Ergebnisse des Projekts sollen sich nicht nur in der Stadtverwaltung Wernigerode umsetzen lassen, sondern auch auf andere öffentliche und private Arbeitgeber übertragbar sein. Ziel ist deshalb die Entwicklung eines Coaching-Angebotes, das Verwaltungen und Unternehmen nutzen können, um sich als pflegesensibler und familienfreundlicher Arbeitgeber zu profilieren.

Das Projekt wird im Rahmen der Demografierichtlinie Sachsen-Anhalt gefördert.

Anmerkungen

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Anne-Dore Uthe, Fachbereich Verwaltungswissenschaften; Prof. Dr. Jens Weiß, Fachbereich Verwaltungswissenschaften; Prof. Dr. André Niedostadek, Fachbereich Verwaltungswissenschaften; Stadt Wernigerode

Schlagworte

Demografischer Wandel, Mensch-Technik-Interaktion, Pflegesensible Verwaltungskultur, Sicherung des Fachkräftebedarfs, Vereinbarkeit Beruf und Angehörigenpflege, Willkommenskultur

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