Krebs und die australische Familie
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In der australischen Krebsbehandlung wird heute anerkannt, dass die Krebserfahrung über den einzelnen Patienten hinausgeht und auch Familien und Gemeinschaften betrifft. Trotz der Bedeutung, die die Krebsbekämpfung heute der Unterstützung des soziokulturellen Wohlbefindens der Patienten und ihrer breiteren Netzwerke beimisst, haben nur wenige Studien untersucht, wie australische Familien in der Vergangenheit von Krebs betroffen und geprägt waren. In diesem Beitrag beginne ich damit, die sich im Laufe der Zeit verändernden familiären Krebserfahrungen in Australien zu kartieren. Anhand von Großeltern, Müttern, Vätern und Kindern zeige ich auf, wie verschiedene Familienmitglieder von Krebs betroffen waren - als Patienten und Mitbetroffene. Von den 1870er-Jahren bis in die Gegenwart werfe ich ein neues Licht darauf, wie sich familiäre Erfahrungen mit umfassenderen historischen Veränderungen in der medizinischen Forschung, der Patientenversorgung, dem gesellschaftlichen Verständnis von Krankheit, der Familienkultur, den Geschlechtererwartungen und der Wahrnehmung von Kindheit überschnitten haben. Damit schaffe ich eine Grundlage für die weitere Erforschung der australischen familiären Erfahrungen mit Krebs: ein Thema von bleibender Bedeutung.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 07.04.2026
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 07.04.2026
Kontakt
Ph. D. Catherine Gay
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Lehrbereich Geschichte, Ethik und Theorie der Medizin
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6724340
