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Mit Kindern philosophiert man nicht
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Haushalt;
Ich vertrete die These, dass es aus begrifflichen Gründen falsch ist, anzunehmen, dass man mit Kindern (im Kindergarten- und Grundschulalter) philosophieren kann. Die diese These fundierende Vermutung besagt: Es gibt keinen eigenständigen (bzw. wesentlichen) Begriff der Philosophie, der mit dieser Annahme vereinbar ist (Philosophie als Wissenschaft, Philosophie als Anleitung zur Lebensführung, Philosophie als Weltlehre bzw. Weltanschauungslehre). Es ist ein nicht eigenständiger bzw. unwesentlicher Begriff der Philosophie, der dem "Philosophieren mit Kindern" zugrunde liegt. Dies bedeutet: Er bedeutet anderes.

Angesichts dessen, dass aufgrund bildungspolitischer Entscheidungen und Kalküle das Fach Philosophie bzw. Ethik bspw. im Grundschulunterricht von Bundesländern eine Rolle spielt, ist es meines Erachtens notwendig, sich genauestens zu vergewissern, um welche Art Unterricht es sich dabei handelt: Ist es Philosophie- bzw. Ethikunterricht? Im Anschluss an den Philosophiedidaktiker Wulff Rehfus gehe ich davon aus, dass dieser Unterricht als "kommunikative Verständigungslehre" bezeichnet werden kann; aber nicht jede kommunikative Verständigung und nicht jede Lehre des sich kommunikativ (und vernünftig) Verständigens ist Philosophieren bzw. das Einüben in die Philosophie.
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