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KFO 247: Projekt 9: Zieloptimierung bei STN-TSH: STN-proper vs. caudale Zona incerta
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die Effizienz der Tiefen Hirnstimulation (THS) im N. subthalamicus (STN) bei M. Parkinson mit Verbesserung motorischer Symptome und der Lebensqualität der Patienten ist auf höchstem Evidenzniveau belegt. Daten von Beobachtungsstudien an kleinen Patientenkohorten weisen darauf hin, dass die elektrische Stimulation unterhalb und außerhalb dieses Zielareals (STN-proper) d. h. innerhalb der caudalen Zona incerta, einen noch deutlicheren Effekt auf die genannten Zielsymptome haben könnte. In dieser klinischen Studie werden Parkinsonpatienten unter Berücksichtigung der üblichen Ein- und Ausschlusskriterien zur THS-Therapie, doppel-verblindet und randomisiert in einem dieser beiden Zielpunkte behandelt. Primäre Zielvariablen sind Unterschiede der motorischen Stimulationsantwort (UPDRS-III Scores) und der THS-induzierten Lebensqualitätsverbesserung (PD-Q-39) zwischen den beiden Gruppen im Stim-ON/Med-OFF. 

Kooperation: Klinik für Neurologie Charité Berlin, Klinik für Neurologie Uniklinik Magdeburg

Schlagworte

STN, Tiefe Hirnstimulation, Zona incerta
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