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Interaktion von Stickoxid mit Transmissionsprozessen im Corpus striatum (1904A/0025H)
Projektbearbeiter:
Dr. Kischka
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die anatomische Struktur des Corpus striatum ist eingehend erforscht. Trotz zahlreicher Veröffentlichungen ist die Kenntnis der verschiedenen Stufen der Informationsverarbeitung in den Transmissionssystemen jedoch noch lückenhaft. Eine der Lücken wurde kürzlich durch das Auffinden nitrinerger Neurone geschlossen, die zur interzellulären Signalübertragung Stickoxid (NO) nutzen. Dieses wird durch Stickoxidsynthase in einer Subpopulation striataler Neurone gebildet und diffundiert frei in das umgebende Gewebe. Bisher ist weitgehend offen, in welcher Weise das im Striatum gebildete NO mit den bekannten Neurotransmittern, von denen die wichtigsten Dopamin (DA), Acetylcholin (ACh), Glutamat (Glu) und GABA sind, interagiert. Ziel der Studie ist es, diese Wechselwirkungen zu erforschen. Die Untersuchung soll mittels In-vivo-Mikrodialyse an wachen Ratten durchgeführt werden. Die klinische Bedeutung dieser Studie ergibt sich aus der bekannten Dysregulation striataler Neurotransmitter bei der Parkinson-Krankheit als Folge der Degeneration nigrostriataler dopaminerger Neurone. Wir erwarten neue Gesichtspunkte zum Verständnis und zur Therapie dieser Erkrankung, beispielsweise im Hinblick auf anticholinerge, antiglutamaterge und nitrinerge Substanzen.

Schlagworte

Struktur, dopaminerge
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