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Hypoxie in humanen Weichteilsarkomen und Einsatz von siRNAs gegen Survivingspleißvarianten 2B und Delta3
Projektleiter:
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die Therapie- und Prognosestellung von Weichteilsarkomen (WTS) gestaltet sich aufgrund ihrer ausgesprochenen Heterogenität und Lokalisationsvielfalt äußerst schwierig. Um die Heilungsraten von WTS durch eine intensivierte bzw. spezifischere Behandlung zu verbessern, ist es erforderlich, Patienten mit besserem Therapieansprechen vorab zu identifizieren. Hieraus stellt sich in der klinischen Praxis die Suche nach molekularen Faktoren mit prognostischer Aussagekraft und Therapierelevanz. Ein wichtiger Faktor für WTS, der in die biologische Regulation des Tumors eingreift bzw. die Reaktion des Tumors auf eine Radio- und Chemotherapie modifiziert, ist die Hypoxie. Im vorliegenden Projekt sollen (1) tumorbiologische Zusammenhänge zwischen den Hypoxie- und Survivin bzw. den Survivin-Spleißvarianten (full length, 2B und Delta3) in vitro bzw. in vivo analysiert und (2) deren prognostisches Bedeutung für Weichteilsarkom-Patienten untersucht werden. Zudem sollen (3) neu entwickelte genspezifische Konstrukte gegen die Survivinspleißvarianten 2B und Delta3 als therapeutische Angriffsziele in Kombination mit einer Bestrahlung in Weichteilsarkom-Zelllinien ausgetestet werden. Mit der Entwicklung und Austestung neuer gentherapeutischer Konstrukte in der Krebstherapie soll dieses Forschungsvorhaben einen Beitrag zur Stärkung des Biotechnologie-Standorts Halle leisten.
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