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Hormonsignale und die Kontrolle der Chromatindifferenzierung bei Drosophila
Projektbearbeiter:
Christian Apelt, Amit Sharma
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Eu- und Heterochromatin wird bei Drosophila in der frühen Embryogenese differenziert. Die H3K4 Demethylase SU(VAR)3-3, ein Homolog des humanen LSD1 Enzyms, definiert die Grenze zwischen Hetero- und Euchromatin durch Blockierung der Ausbreitung von H3K4me2 ins Heterochromatin und fördert H3K9 Methylierung durch SU(VAR)3-9 über Interaktion mit der Deacetylase RPD3. In einem parallelen Reaktionsweg kontrolliert auch die H3K4me3 Demethylase LID die RPD3 Ausbreitung ins Heterochromatin und beeinflusst ebenfalls H3K9 Methylierung durch SU(VAR)3-9. Analysen dieser Prozesse wurden nur durch Isolation von Su(var) Mutationen für Gensilencing bei Positionseffekt-Variegation möglich. Molekulare Signale der Initiation von Chromatindifferenzierung in der Embryogenese sind unbekannt. Mit dem Nachweis maternaler Effekte auf Chromatindifferenzierung, ist es erstmalig möglich, molekulare Signale der Initiaton dieser Prozesse aufzuklären. Funktionen, die in diesem Signalweg involviert sind, werden in genetischen, entwicklunsgbiologischen und biochemische Interaktionsstudien identifiziert. Mit ChIP und Chip Analysen wird die Rolle des identifizierten Signaltransduktionsprozesses bei der Kontrolle Histon modifizierender Enzyme und anderer Chromatinproteine untersucht.

Schlagworte

Chromatindifferenzierung, Drosophila, Hormonwirkung, Signaltransduktion
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