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"Heitere Dramatik" im Deutschen Fernsehfunk - das "Fernsehtheater Moritzburg" (Halle/Saale)
Projektbearbeiter:
Claudia Kusebauch M.A., Steffi Schültzke M.A.
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Ziele des Projektes sind vor allem die vollständige Erfassung der Programmgeschichte des "Fernsehtheaters Moritzburg", eine umfassende, komparativ angelegte Analyse von als repräsentativ ausgewählten Produktionen (etwa ein Drittel der Gesamtzahl) in gehaltlicher, genregeschichtlicher, (Bildschirm) ästhetischer und intermedialer Hinsicht, sowie die Herausarbeitung und Analyse der gesellschaftlichen, kulturellen und kommunikativen Funktion dieser Sendeform. Die Auswahl der historischen Stücke, die Vergabe von Produktionen neuer Stücke, die Besetzung der Regisseure und des Ensembles, deren Kohärenz oder Inkohärenz spiegeln die Position und Funktion der DDR-Medien und -Gesellschaft wider. Vorausgesetzt und komparativ einbezogen wird hierbei, dass sowohl die Entwicklungen des westdeutschen Fernsehens (die Etablierung z.B. des "Ohnsorg-Theaters" als beliebte Mischform von Fernsehen und Theater), als auch die politische Gesamtsituation entscheidenden Einfluss auf die Programmgestaltung des "Fernsehtheaters Moritzburg" hatten.

Schlagworte

DDR-Fernsehen, Fernsehgeschichte, Fernsehtheater
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