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Glutamat/Stickoxid-vermittelte Sekundärschäden im Bereich der Penumbra von Läsionsherden im ZNS: Erfassung der beteiligten Zellformen durch Analyse molekularer Kombinationsmuster (Innovationskolleg, INK15/A2)
Projektbearbeiter:
G. Wolf
Finanzierung:
Bund;
Trotz weltweit intensiver Forschung und einer zunehmenden Anzahl bekannter Teilfaktoren ist die besondere Vulnerabilität zentralnervaler Neuronen gegenüber Phasen der Ischämie und Hypoxie bis heute nicht hinreichend verstanden. In der ersten Projektphase stand die Analyse elementarer Struktur- und Funktionskenndaten zu neurodegenerativen und -protektiven Prozessen im Vordergrund. Die Fortsetzung des Projektes beantragt mit dem Ziel, unter Zuhilfenahme mikroskopisch-bildgebender Verfahren die Komplexität des Degenerationsgeschehens besser zu verstehen. Dabei soll das zelluläre Reaktionsverhalten mit Hilfe der Laser-Scanning-Konfokalmikroskopie durch multiparametrisches Monitoring des Energie- und Radikalstoffwechsels möglichst präzise erfaßt werden. Bildanalyse inclusive Quantifizierung werden auf der Basis kommerziell angebotener Software weiterentwickelt. Die zunächst an Einzelzellen gewonnenen Erfahrungen sollen schließlich auf Hirnschnittpräparate übertragen werden, um zu entsprechenden Experimenten am Versuchstier (paralleles Projekt) und zu klinischen Fragestellungen überzuleiten.

Schlagworte

Bildauswertung, mikroskopische
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