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Gebundene Zeit. Zeitlichkeit in Literatur, Philologie und Wissenschaftsgeschichte
Finanzierung:
Haushalt;
Literarische Texte gestalten, prägen und vermitteln die gesellschaftliche Erfahrung von Zeitlichkeit in besonderer Weise. Sie verleihen Vorstellungen und Konzepten von Zeit eine ästhetische Form und Dauer, sie dokumentieren ihre Durchsetzung ebenso wie ihren Niedergang. Literatur als Gedächtnismedium repräsentiert jedoch nicht nur historische Zeitordnungen, sie verfügt in ihren vielfältigen Erscheinungsformen selbst über spezifi sch zeitliche Strukturen und ist darüber hinaus in ein verzweigtes Netzwerk von ‚Zeitpraktiken‘ – das Lesen, Analysieren, literaturgeschichtliche Periodisieren, Vermitteln, Archivieren usw. – eingebunden. Literatur, so ließe sich pointieren, ist ‚gebundene Zeit‘. Das Publikationsprojekt widmet sich dem komplexen Zusammenhang von Literatur und Zeitlichkeit vom Standpunkt verschiedener Philologien und aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Schlagworte

Literatur, Philologie, Wissenschaftsgeschichte, Zeitlichkeit
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